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Durch den Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs zu einem tiefergelegten Durchgangsbahnhof mit Untertunnelung der innerstädtischen Zulaufstrecken entsteht auf dem nicht mehr benötigten Bahngelände inmitten Stuttgarts ein 100 ha großes Entwicklungsgebiet. Die Neuordnung von Flächen und ihre Umnutzung lassen zusammen mit den neuen Schienenwegen der Bahn verkehrstechnische, wirtschaftliche, ökologische und städtebauliche Synergieeffekte erwarten, deren zukunftsweisender Charakter durch den Projektnamen "Stuttgart 21" hervorgehoben wird.

 

Die eisenbahntechnischen und städtebaulichen Planungen für das Projekt Stuttgart 21 sind mit Umweltuntersuchungen verbunden, denen eine große Vielfalt gutachtlicher Fragestellungen zugrunde liegt. Die zur Problemlösung angewandten Methoden reichen von computergestützten Modellrechnungen und Simulationen, über Experimente am maßstäblichen Modell im Windkanal bis zu den Messungen, Bohrungen, Kartierungen und Naturbeobachtungen im Plangebiet und seiner Umgebung.

 

Der Gemeinderat hat die erforderlichen Mittel für die im Zuständigkeitsbereich der Landeshauptstadt für notwendig erachteten Untersuchungen bewilligt, wobei es sich um die Bereiche Hydrogeologie, Naturschutz Luftreinhaltung, Klima und Lärmschutz handelt. Ferner gehören zusätzliche Altlastenuntersuchungen und die Entwicklung eines zukunftsorientierten Energiekonzepts auf Basis der lokalen Agenda 21 zu diesem hier nur grob umrissenen Untersuchungsprogramm.

 

Damit kommt die Landeshauptstadt Stuttgart über gesetzliche Vorgaben hinaus ihrer Verantwortung nach, zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen die Umweltauswirkungen des Projekts Stuttgart 21 umfassend zu ermitteln und zu bewerten.

 

Das Projekt Stuttgart 21 wird auch durch verschiedene Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit begleitet, die durch Informationsangebote und Veröffentlichungen eine effektive Bürgerbeteiligung als Voraussetzung einer nachhaltigen, dem Wohl der Einwohner verpflichteten Stadtentwicklung ermöglichen sollen.

 

Im Sinne der angestrebten Transparenz des Planungsgeschehens Stuttgart 21 werden in der vorliegenden Schriftenreihe des Amts für Umweltschutz die vorliegenden Originalgutachten des Untersuchungsprogramms veröffentlicht. Das gleiche äußere Erscheinungsbild der "Untersuchungen zur Umwelt" und die mit Nr. 1 beginnende, durchgehende Numerierung der Schriften führen zu einer übersichtlichen Gutachtensammlung, die auch Dokumentationszwecken gerecht wird.

 

In erster Linie jedoch wird auf diese Weise eine effiziente Verbreitung wissenschaftlicher Gutachten als Arbeitshilfe und Diskussionsgrundlage erreicht. Für den auswärtigen Leser mit geringerem Bezug zum Planungsgeschehen Stuttgart 21 mögen die methodischen Ansätze der verschiedenen Umweltgutachten von Nutzen sein.

 

Den Autoren der Reihe "Untersuchungen zur Umwelt" - es sind dies in der Regel die jeweils von der Stadt beauftragten Gutachter - sei an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit an dem Projekt bestens gedankt.

 

J. Beck J. von Zimmerman
Bürgermeister Stadtdirektor


 
 

© Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie