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Meteorologische Jahresberichte Stuttgart Hohenheim



Klima- und Wetterstation Stuttgart Hohenheim

Die Witterung im Jahr 2013


Meteorologischer Jahresbericht für Stuttgart Hohenheim
herausgegeben vom Institut für Physik u. Meteorologie 120, Universität Hohenheim, Garbenstr. 30, 70599 Stuttgart / Tel.:0711/459-22154 / E-Mail: hans-stefan.bauer@uni-hohenheim.de

Das Jahr 2013 war in Hohenheim mit 9,5°C um 0,7°C zu warm. Die Niederschlagssumme war mit 799,3 l/m2 überdurchschnittlich (115 % des Solls) und die Sonnenscheindauer war mit 1905,0 Stunden auch höher als das langjährige Mittel (110 %).

(Die folgenden Vergleiche mit dem langjährigen Mittel beziehen sich ab 1991 immer auf den Zeitraum 1961-90) Zur Erinnerung: Eistag (Max.<0°C), Frosttag (Min.<0°C), Sommertag (Max.>25°C), heißer Tag (Max.> 30°C).

Der Winter 2012/2013 war in Hohenheim um 0,3°C wärmer als das langjährige Mittel 1961-1990. Es wurden 25 statt 19,5 Eistage und 56 statt 58 Frosttage beobachtet. Die tiefste Temperatur des Winters betrug -12,9°C am 13.12.2012 und die höchste 15,7°C am 25.12.2012. Der Niederschlag betrug mit 132 l/m2 105 % des langjährigen Mittels. Die größte Tagesmenge fiel mit 22,4 l/m2 am 01.02.2013. Von den 57 Tagen mit Niederschlag schneite es an 31 Tagen. Eine Schneedecke wurde an 39Tagen beobachtet und sie erreichte maximal 12 cm am 09.02.2013. Die Sonnenscheindauer betrug mit 146,3 Stunden nur 69 % des langjährigen Mittels.

Der Dezember 2012 war mit +2,5°C um 1,6°C wärmer als das langjährige Mittel. Die Sonnenscheindauer überschritt mit 64,0 Stunden das langjährige Mittel leicht (107 % der Norm). Der Monat war sehr niederschlagsreich. Mit 62,3 l/m2 fielen 134 % des langjährigen Mittels.

Es folgte ein mit +1,2°C um 1,4°C zu warmer Januar 2013. Die Sonnenscheindauer lag deutlich unter dem langjährigen Mittel. Mit 37,8 Stunden wurden nur 59% des Solls erreicht. Auch war dieser Monat sehr trocken. Mit 18,8 l/m2 wurden nur 45 % des langjährigen Mittels erreicht.

Der Februar 2013 war mit einer mittleren Temperatur von -0,8°C um 2,0°C kälter als der langjährige Mittelwert. Es fiel mit 50,9 l/m2 viel Niederschlag (130 % des langjährigen Mittels). Davon fielen alleine 22,4 l/m2 am 01.02.2013. Die Sonnenscheindauer betrug mit 44,5 Stunden nur 51 % der Norm.

Phänologie:
Der Beginn des Stäubens der Hasel wurde am 04.01.2013 beobachtet. Im Februar traten wegen der trüben und kalten Witterung das erste Mal seit 1990 keine Eintrittsdaten auf.

Das Frühjahr 2013 war in Hohenheim um 0,8°C kälter als das langjährige Mittel 1961-1990. Es wurden 4 statt 1,2 Eistage, 25 statt 15,3 Frosttage, keine Sommertage und keine heißen Tage beobachtet. Die tiefste Temperatur des Frühjahrs betrug -7,0°C am 14.03.2013 und die höchste 24,6°C am 15.04.2013. Mit 221,8 l/m2 fielen 123 % des langjährigen Mittels des Niederschlags. Die größte Tagesmenge mit 25,9 l/m2 fiel am 31.05.2013. Insgesamt fiel an 54 statt 49,8 Tagen Niederschlag, davon an 8 Schnee oder Schneeregen. Die Sonnenscheindauer war mit 465,8 Stunden knapp unterdurchschnittlich (97 % des langjährigen Mittels).

Der März 2013 war mit +2,3°C um 2,3°C kälter als das langjährige Mittel. Die Sonnenscheindauer war mit 117 % des langjährigen Mittels überdurchschnittlich. Mit 30,0 l/m2 fielen nur 74 % des langjährigen Mittels des Niederschlags.

Es folgte ein mit 9,3°C um 1,0°C zu warmer April 2013. Die Sonnenscheindauer entsprach mit 101 % der Norm dem langjährigen Mittel. Auch dieser Monat war mit nur 77% des langjährigen Mittels des Niederschlags zu trocken.

Der Mai 2013 war mit einer mittleren Temperatur von 11,6°C um 1,1°C kälter als der langjährige Mittelwert. Es fiel mit 133,4 l/m2 deutlich mehr Niederschlag (163% des langjährigen Mittels). Alleine in der letzten Dekade fiel dabei mehr Regen als sonst im ganzen Monat. Die Sonne schien mit 168,6 Stunden weniger als in einem mittleren Mai (85 % der Norm).

Phänologie:
Aufgrund der anhaltend kalten Witterung gab es im März nur wenige Eintrittsdaten. Am 01.03. blühte das Schneeglöckchen, am 04.03. die Schwarzerle, am 15.03. die Kornellkirsche und am 26.03. der Huflattich. Am 29.03. blühte das Buschwindröschen und ab dem 30.03. begannen der Austrieb der Stachelbeere und die Blüte der Saalweide.

Im April gab es dagegen viele Eintrittstermine. Am 10.04. ergrünte das Dauergrünland und die Forsythie begann zu blühen. Der Austrieb des frühen Apfels und die Blattentfaltung der Stachelbeere begannen am 12.04.2013. Am 13.04. begannen der Austrieb des späten Apfels und der Rosskastanie. Die Stachelbeere begann am 14.04. zu blühen, am 15.04. blühten der Löwenzahn und die rote Johannisbeere, die Eberesche begann auszutreiben und das erste Bluten der Weinsorte Riesling setzte ein. Der Austrieb der Hängebirke und die Bestellung der Betarüben begannen am 16.04.2013. Die Nadelentfaltung der europäischen Lärche und die Bestellung des Hafers folgten am 17.04.2013. Am 18.04.2013 blühten Esche, Hängebirke und Spitzahorn und bei der Eberesche setzte die Blattentfaltung ein. Ab dem 19.04. blühte die Schlehe und die Blattentfaltung der Schwarzerle setzte ein. Am 20.04. folgte die Blattentfaltung der Hängebirke und das Längenwachstum des Winterrapses begann. Die Blattentfaltung der Rosskastanie begann am 21.04., am 22.04. begann die Blüte der Birne und der Süßkirsche. Das Schossen der Wintergerste begann am 23.04. und das des Winterweizens einen Tag später. Die Knospenbildung von Winterraps und das Blühen des frühen Apfels begannen ebenfalls am 24.04.2013. Das Schossen des Winterroggens sowie die Vollblüte von Birne und Süßkirsche folgten am 25.04.2013. Die Blattentfaltung der Stieleiche und der Esche begann am 26.04.2013. Außerdem begann der späte Apfel zu blühen und der Mais wurde bestellt. Am selben Tag begannen das Auflaufen der Betarüben und der Austrieb der Weinrebe Müller-Thurgau. Das Blühen der Sauerkirsche und das Auflaufen des Hafers begannen am 27.04.2013. Die Vollblüte des frühen Apfels und die Blattentfaltung der Rotbuche folgen am 28.04.2013. Der Austrieb der Weinrebe Riesling begann am 29.04.2013. Die Blüte des Rapses, sowie die Vollblüte des späten Apfels und der Sauerkirsche begannen am 30.04.2013.

Am 03.05. begann der Flieder zu blühen, am 05.05. der zweigrifflige Weißdorn und am 06.05. die Rosskastanie. Die Blattentfaltung der Weinsorte Müller-Thurgau begann am 07.05. und die vom Riesling am 08.05.2013. Am 08.05. endete die Blüte der Süßkirsche, während die Blüte der Eberesche begann. Am 09.05. blühte der Wiesenfuchsschwanz, das Auflaufen des Maises begann am 10.05. und die Blüte von Birne, spätem Apfel und Sauerkirsche endete am 10.05., 11.05. bzw. 12.05. 2013. Die Vollblüte des Wiesenfuchsschwanzes, das Schossen des Hafers und das Ende der Blüte des späten Apfels wurden am 13.05. beobachtet. Der Maitrieb der Fichte und das Ährenschieben der Wintergerste begannen am 16.05.2013. Der Maitrieb der Kiefer und das Ährenschieben von Winterroggen begannen am 17.05. 2013. Die Blüte des schwarzen Holunders begann am 20.05., die der Kiefer am 21.05., die der Robinie am 24.05. und die der Hundsrose am 29.05.2013. Am 30.05. wurde die Vollblüte des Wiesenknaulgrases beobachtet.

Der Sommer 2013 war in Hohenheim um 1,9°C wärmer als das langjährige Mittel 1961-1990. Es wurden 38 statt 25,4 Sommertage (Maximum ≥ 25°C) und 10 statt 3,8 heiße Tage (Maximum ≥ 30°C) beobachtet. Die tiefste Temperatur des Sommers betrug 7,7°C am 28.06.2013 und die höchste 34,5°C am 27.07.2013. Die Niederschlagssumme betrug 267,2 l/m2. Das entspricht 110 % des langjährigen Mittels. Die größte Tagesmenge fiel mit 48,5 l/m2 am 24.08.2013. Von den 33 Tagen mit Niederschlag fielen an 28 Tagen 1 l/m2 oder mehr und an 8 Tagen 10 l/m2 oder mehr. Die Sonnenscheindauer erreichte mit 882,0 Stunden den höchsten Wert seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Hohenheim (134 % des langjährigen Mittels).

Der Juni 2013 war mit 16,8°C um 1,0°C wärmer als das langjährige Mittel. Die Sonne schien 257,3 Stunden (122 % des langjährigen Mittels). Mit 62,8 l/m2 fiel weniger Regen als im langjährigen Mittel (68 % der Norm).

Es folgte ein mit 21,0°C um 3,2°C zu warmer Juli 2013. Die Sonnenscheindauer erreichte mit 345,9 Stunden (146 % der Norm) den höchsten Wert seit 1949 und den zweithöchsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Gleichzeitig war die Niederschlagssumme mit 111,6 l/m2 deutlich höher als das langjährige Mittel (155 % der Norm).

Der August 2013 war mit einer mittleren Temperatur von 18,7°C um 1,5°C wärmer als der langjährige Mittelwert. Es fiel mit 92,8 l/m2 mehr Regen als im langjährigen Mittel (120 % der Norm) und die Sonnenscheindauer lag mit 278,8 Stunden ebenfalls wieder deutlich über dem langjährigen Durchschnitt (131 % der Norm).

Phänologie:
Winterroggen begann am 01.06. zu blühen, die Vollblüte folgte ab dem 04.06.2013. Der erste Silageschnitt fand am 07.06. statt und das Ährenschieben des Winterweizens begann am 13.06.2013. Der Abschluss des Bestandes der Betarübe erfolgte am 17.06. und am 18.06. setzte das Rispenschieben des Hafers ein. Die Blüte der Weinreben Müller-Thurgau und Riesling begannen am 21.06. bzw. am 24.06. und die Vollblüte folgte für Müller-Thurgau am 24.06. und für Riesling am 26.06.2013. Am 26.06. begann auch die Sommerlinde zu blühen und das Längenwachstum des Maises setzte am 28.06. ein.

Die Gelbreife der Wintergerste begann am 01.07. und die Pflückreife der Süßkirsche wurde am 02.07. erreicht. Das Ende der Blüte der Weinreben Müller-Thurgau und Riesling wurde am 02.07. bzw. am 04.07. beobachtet. Die Pflückreife der roten Johannisbeere wurde am 08.07. erreicht, die der Sauerkirsche am 10.07. und die der Stachelbeere am 15.07.2013. Ebenfalls am 15.07. begann die Ernte der Wintergerste und am 16.07. blühte das Heidekraut. Am 17.07. begann die Milchreife von Hafer und Winterweizen und am 19.07. die Vollreife von Winterraps. Am 26.07. begann die Gelbreife von Winterroggen und am 27.07. die Ernte von Winterraps. Am 28.07. begann das Rispenschieben des Maises und am 30.07. die Gelbreife von Winterweizen.

Am 02.08. begann die Gelbreife des Hafers, am 04.08. die Ernte des Winterroggen, am 06.08. das Stäuben des Maises und am 11.08. die Ernte von Winterweizen. Am 14.08. traten die ersten reifen Früchte der Kornelkirsche auf und am 15.08. blühte der Beifuß. Am 21.08. begann die Ernte des Hafers und der zweigrifflige Weißdorn zeigte erste reife Früchte. Am 23.08. waren die ersten Früchte des schwarzen Holunders reif und die Milchtreife des Maises setzte am 26.08. ein. Am 27.08. traten die ersten reifen Früchte der Eberesche auf und die Bestellung des Winterrapses sowie die Reife der ersten Früchte der Hundsrose folgten am 29.08.2013.

Der Herbst 2013 war in Hohenheim um 1,0°C wärmer als das langjährige Mittel 1961-1990. Es wurden 5 statt 13,6 Frost-tage (Minimum < 0°C) und 3 statt 3,8 Sommertage (Maximum ≥ 25°C) beobachtet. Eistage mit einem Temperaturmaximum unter 0°C und heiße Tage mit einem Temperaturmaximum ≥ 30°C traten nicht auf. Die tiefste Temperatur des Herbstes betrug -4,5°C am 27.11.2013 und die höchste 29,0°C am 06.09.2013. Die Niederschlagssumme betrug mit 197,8 l/m2 133 % des langjährigen Mittels. Die größte Tagesmenge fiel mit 24,2 l/m2 am 15.10.2013. Von den 56 Tagen mit Niederschlag fiel an 33 Tagen mehr als 1 l/m2 und an 5 mehr als 10 l/m2. Schnee oder Schneeregen fiel an 3 Tagen. Eine geschlossene Schneedecke wurde nicht beobachtet. Die Sonnenscheindauer betrug mit 361,5 Stunden 96 % des langjährigen Mittels.

Der September 2013 war um 0,4°C wärmer als das langjährige Mittel. Die Sonnenscheindauer betrug mit 173,4 Stunden 102 % der Norm. Mit 56,0 l/m2 fielen 107 % des langjährigen Mittels des Niederschlags.

Es folgte ein um 1,9°C zu warmer Oktober 2013. Die Sonnenscheindauer lag mit 135,0 Stunden knapp über dem Durchschnitt (104 %). Es gab 2 sonnenscheinlose Tage. Dagegen war der Monat mit 78,9 l/m2 deutlich zu nass (181 % der Norm).

Der November 2013 war mit einer mittleren Temperatur von 4,8°C um 0,7°C wärmer als der langjährige Mittelwert. Die Niederschlagsmenge überschritt mit 62,9 l/m2 das langjährige Mittel (119 % der Norm). Der Monat war sehr trübe. Die Sonnenscheindauer betrug mit 53,1 Stunden nur 69 % des langjährigen Mittels und es gab 14 sonnenscheinlose Tage.

Phänologie:
Die Reife der Weinrebe Müller-Thurgau wurde am 04.09. erreicht, die von Riesling am 10.09.2013. Das Auflaufen von Winterraps und die Pflückreife des frühen Apfels begannen am 11.09.2013. Die Teigreife vom Mais wurde am 12.09. erreicht, die Pflückreife der Birne am 20.09., die Gelbreife des Maises und die ersten reifen Früchte der Roßkastanie wurden am 23.09. beobachtet. Die Pflückreife des späten Apfels wurde am 26.09. erreicht, die Bestellung der Wintergerste erfolgte am 27.09. und die von Winterroggen am 28.09.2013. Die ersten reifen Früchte der Stieleiche und die herbstliche Blattverfärbung der Roßkastanie traten schließlich am 30.09. auf.

Die Maisernte begann am 01.10.2013. Am 02.10. setzten die Rosettenbildung bei Winterraps und die herbstliche Blattverfärbung der Süßkirsche ein. Am 07.10. begann der Blattfall der Eberesche. Die Lese von Müller-Thurgau begann am 08.10., das Auflaufen der Wintergerste am 09.10. und das von Winterroggen am 11.10.2013. Der Blattfall der Roßkastanie und die Ernte der Betarüben begannen am 16.10. 2013. Am 17.10. wurde der Winterweizen bestellt und bei Müller-Thurgau begann die herbstliche Blattverfärbung. Die Lese des Rieslings begann am 19.10. und seine herbstliche Blattverfärbung am 20.10.2013. Die herbstliche Blattverfärbung der Hängebirke und der Blattfall des frühen Apfels setzten am 22.10. ein. Die herbstliche Blattverfärbung der Rotbuche begann am 23.10., die Nadelverfärbung der Europäischen Lärche am 24.10. und die Blattverfärbung der Stieleiche am 25.10.2013. Der Blattfall des späten Apfels begann am 28.10. und am 30.10. wurde schließlich das Auflaufen von Winterweizen beobachtet.

Am 02.11. wurde der herbstliche Blattfall der Rotbuche beobachtet, am 06.11. der der Hängebirke, am 08.11. der Nadelfall der Europäischen Lärche und am 09.11. der Blattfall der Stieleiche. Am 11.11. folgte der herbstliche Blattfall der Weinrebe Müller-Thurgau und am 14.11. schließlich der der Weinrebe Riesling.

Das Jahr endete mit einem zu warmen und etwas zu trockenem Dezember 2013. Die Temperatur war mit 3,4°C um 2,5°C zu warm. Mit 42,8 l/m2 erreichte die Niederschlagsmenge 92 % des langjährigen Mittels. Die Sonnenscheindauer war mit 113,4 Stunden deutlich überdurchschnittlich (189 % des Solls). Es war der sonnigste Dezember seit 1972 und der zweitsonnigste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Hohenheim.

Die Jahresschwankung betrug 44,1°C, das ist die Differenz zwischen dem absoluten Maximum von 34,5 °C am 27.07.2013 und dem absoluten Minimum von -9,6°C am 10.2.2013. Es wurden 86 Frosttage (statt 87) und 24 Eistage (statt 22,1) beobachtet. Es gab 41 Sommertage (statt 31,3) und 10 heiße Tage (statt 4,1). Die Sonnenscheindauer erreichte mit 1905,0 Stunden 110 % der Norm, wobei der Juli mit 345,9 Stunden der sonnigste Monat war. Er war auch der sonnigste Juli seit 1949 und der zeitsonnigste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Hohenheim. Die Niederschlagssumme war mit 799,3 l/m2 überdurchschnittlich (115 % der Norm). Es gab 191 statt 182,1 Niederschlagstage und 37 (statt 42,2) Tage mit Schneedecke über 1 cm Höhe.


Jahreswerte 2013 der Klimaelemente in Stuttgart-Stadtmitte (250 m) und Stuttgart-Hohenheim (420 m)

 

Klimaelement

Stuttgart-Stadtmitte

Stuttgart-Hohenheim

Mitteltemperatur (°C) 11,2 9,5
Höchsttemperatur (°C) 37,5 34,5
Tiefsttemperatur (°C) -7,0 -9,6
Eistage (Tage) 8 24
Frosttage (Tage) 57 86
Heiztage (Tage) 236 -
Sommertage (Tage) 72 41
Heiße Tage (Tage) 24 10
Tage mit über 35°C (Tage) 5 0
Regentage (Tage) 190 191
Hageltage (Tage) - 0
Tage mit Schneedecke (Tage) - 37
Nebeltage (Tage) - 13
Gewittertage (Tage) - 10
Glühweintage (Tage)*  80 -
Biergartentage (Tage)**  82 -
Niederschlagsmenge (mm) 643 799
Sonnenhöchststand (Grad) 66 (Juni) 66 (Juni)
Möglicher Sonnenschein (h) - 4402
Sonnenscheindauer (h) - 1905
Globalstrahlung (W/m²) 116 130
UVA-Strahlung (W/m²) 5,75 -
UVB-Strahlung (W/m²) 0,131 -
Windgeschwindigkeit (m/s) 1,9 -
Max-Windgeschw. (m/s) 17,0 -

-  keine Angaben
)*= um 12 Uhr mittags, Temp. < 5°C )**= um 20 Uhr abends, Temp. > 20°C
Angaben: Meteorologischer Jahresbericht für Stuttgart-Hohenheim 2013 vom Institut für Physik und Meteorologie (IPM) der Universität Hohenheim, und Jahresauswertung der Station Stuttgart-Mitte (Schwabenzentrum) durch das Amt für Umweltschutz, Abteilung Stadtklimatologie.

Definitionen der Klimaelemente


 
 

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