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Gesundheitliche Auswirkungen von erhöhten Ozonkonzentrationen

Wert in µg/m³ Einwirkdauer mögliche Auswirkungen

120

½ Stunde

Schleimhautreizungen an Augen
und Atemwegen *

020

1 Stunde

Atemwegsbeschwerden

240

1 Stunde

Einschränkung der Lungenfunktion *

400

3 Stunden

dauerhafter Lungenschaden möglich
Beeinträchtigung der Dunkeladaption
(Pupille)

500

1 Stunde

Hustenreiz u. Brustschmerzen bei
normaler Belastung

* bei körperlicher Belastung

Die gesundheitsgefährdende Wirkung des Ozons hängt sowohl von der Konzentration, als auch von der eingeatmeten Dosis ab. Deshalb spielt die körperliche Belastung bei Sommersmog eine wichtige Rolle. Gefährdete Gruppen sind Ausdauersportler, Menschen, die im Freien schwer körperlich arbeiten, Kinder und Menschen, die an Atemwegserkrankungen leiden.

Kinder verfügen in der Regel noch über geringere Abwehrkräfte als Erwachsene und halten sich bei gutem Sommerwetter häufig und über längere Zeit im Freien auf. Diese vorsorgliche Einstufung als gefährdete Personengruppe bedeutet jedoch nicht, daß die vorherrschenden Ozonkonzentrationen eine akute Bedrohung für Kinder darstellen. Es wäre deshalb ungerechtfertigt, Kinder bei erhöhten Ozonwerten grundsätzlich nicht ins Freie zu lassen. Oberhalb von 180 µg/m³ sollten sie allerdings auf ausgiebiges Spielen im Freien verzichten.

10 Prozent der Bevölkerung reagieren auf Ozon besonders empfindlich. Für diesen Personenreis kann eine Ozonkonzentration von ca. 240 µg/m³ bei körperlicher Anstrengung im Freien zu einer Verminderung der Lungenfunktion um 10 - 20 Prozent führen. Diese Wirkung geht nach Beendigung der körperlichen Anstrengungen wieder zurück.

Pflanzen reagieren ebenfalls auf erhöhte Ozonkonzentrationen. Es kann zum Absterben der Blätter und zur Verminderung des Wachstums kommen.


 
 

© Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie