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Ozonentstehung in der Stadt

Erh├Âhte Ozonwerte treten besonders in der warmen Jahreszeit bei starker UV-Strahlung auf, au├čerdem macht sich eine Anreicherung in der bodennahen Atmosph├Ąre im Laufe der Sommermonate bemerkbar. Aus diesen Gr├╝nden wird im Zusammenhang mit erh├Âhten Ozonkonzentrationen auch von Sommersmog gesprochen.

 
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Verantwortlich f├╝r das Ingangkommen der Ozonproduktion sind sogenannte Vorl├Ąufersubstanzen wie fl├╝chtige organische Verbindungen (VOC) und Stickoxide (NOx). Ozon selbst entsteht durch Reaktion eines Luftsauerstoffmolek├╝les mit einem einzelnen Sauerstoffatom, das wiederum bei der Photolyse von Stickstoffdioxid entsteht.

Die Ozonbildung aus Stickstoffdioxid ist eine Gleichgewichtsreaktion bei der au├čer Ozon auch wieder Stickstoffmonoxid (NO) entsteht. Dies f├╝hrt in stark belasteten Gebieten (Innenst├Ądte, stra├čennah), in denen viel NO emittiert wird, dazu, dass das Reaktionsgleichgewicht sehr stark auf Seiten des NO- und damit Ozonabbaus liegt. D.h. in solchen Gebieten liegen relativ hohe Stickstoffdioxid-(NO2)-werte und geringere Ozonwerte vor.

Ganz anders dagegen im l├Ąndlichen Raum, in dem kaum Stickstoffmonoxid vorhanden ist, so dass es hier nicht im gleichen Ma├če zur R├╝ckreaktion kommt und demzufolge relativ hohe Ozonwerte bei niedrigen NO2-Werten vorherrschen.

Will man also unterschiedliche Gebiete vergleichen, empfiehlt es sich, dies anhand des sogenannten Ox-Wertes zu tun, dem Summenwert aus NO2 und Ozon. Dies erm├Âglicht einen direkten Vergleich des m├Âglichen Ozonpotentials, ohne dass die Verschiebung des Gleichgewichtes aufgrund von mit NO belasteter Umgebungsluft eine Rolle spielt.

Stickoxide werden in Stuttgart ├╝berwiegend vom Kfz-Verkehr verursacht, d.h. Hausbrand und Industrie haben hier nur einen relativ geringen Einfluss. Etwas gr├Â├čer ist deren Anteil bei VOC, er liegt f├╝r Industrie und Hausbrand zusammen bei ca. 45 %.

Zum Schutz vor sch├Ądlichen Umwelteinfl├╝ssen bzw. zum Schutz der menschlichen Gesundheit wurden f├╝r die Ozonkonzentration verschiedene Schwellenwerte bzw. Grenz- oder Ausl├Âsewerte festgelegt. Sie unterscheiden sich au├čer durch ihre H├Âhe durch den zugeh├Ârigen Zeitraum, f├╝r den sie ermittelt werden.


 
 

© Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie