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Fl├Ąchenberechnung f├╝r Feinstaub (PM10)

PM10-I1 Analyse
(2007)
Download: (pdf)
PM10-I1 Prognose
(2015)
Download: (pdf)
PM10-I1 Umwelt-
zone (Analyse)
Download: (pdf)
PM10-I1 Lkw-
Durchfahrtsverbot
Download: (pdf)

MITTLERE FEINSTAUB-BELASTUNG (PM10)

Die fl├Ąchendeckenden Schadstoffberechnungen (Ingenieurb├╝ro Lohmeyer, 2009 im Auftrag der Landeshauptstadt Stuttgart) umfassen die Emittentengruppen Industrie und Gewerbe, Kleine und Mittlere Feuerungsanlagen (Emissionen aus Anlagen zur Geb├Ąudeheizung etc.) sowie den Stra├čenverkehr.

Die Emissionen der dominanten Schadstoffquelle Stra├čenverkehr wurden mit dem Berechnungsverfahren PROKAS ermittelt. Grundlagen waren die f├╝r 2010 prognostizierten Verkehrszahlen und die vom Umweltbundesamt herausgegebene Datenbank f├╝r Emissionsfaktoren des Stra├čenverkehrs (HBEFA, 2004). Die im HBEFA nicht enthaltene PM10-Emissionsbestimmung f├╝r Abrieb und Aufwirbelung erfolgte auf Basis der Auswertungen von PM10-Messdaten (BASt, 2005). Die Berechnungen f├╝r die Emittentengruppe Industrie und Gewerbe beruhen auf den zum Zeitpunkt der Gutachtenerstellung verf├╝gbaren Emissionsdaten der emissionserkl├Ąrungspflichtigen Betreiber im Stadtgebiet von Stuttgart (Quelle: LUBW). Die Emissionsdaten f├╝r Kleine und Mittlere Feuerungsanlagen wurden dem aktuellen Emissionskataster entnommen (Quelle: LUBW). Die Schadstoffausbreitung wurde f├╝r die Kombinationen aus Emissionssituationen, Windrichtung, Windgeschwindigkeit und atmosph├Ąrischen Stabilit├Ątsbedingungen unter Ber├╝cksichtigung der Einfl├╝sse der Topografie und der Kaltluftabfl├╝sse (Kaltluftabflussmodell KALM) mit dem dreidimensionalen Ausbreitungsmodell LASAT (Lagrange-Simulation) durchgef├╝hrt.
Betrachtet wurde sowohl die Analyse (2007) als auch die Prognose (2015).

Die Untersuchung wurde ausschlie├člich f├╝r das Stadtgebiet von Stuttgart durchgef├╝hrt. Die au├čerhalb der Stadtgrenze dargestellten Konzentrationen k├Ânnen nicht herangezogen werden. Zur Beurteilung der mittleren Feinstaubbelastungen sind diese mit den EU-weit g├╝ltigen Grenzwerten der 22. Bundesimmissionsschutzverordnung zu vergleichen. Die ├ťberschreitungsh├Ąufigkeiten des Kurzzeitgrenzwertes sind bezogen auf die Beurteilungswerte von gr├Â├čerer Bedeutung als die mittleren Belastungen. Russ ist Bestandteil des Feinstaubs.

Entsprechend den Berechnungsergebnissen wurden in der Analyse an den innerst├Ądtischen Hauptverkehrsstra├čen im Talkessel von Stuttgart, an den stark befahrenen Hauptverkehrsachsen (B 10, B 14 und B 27), an den Autobahnen und an Tunnelportalen hohe PM10-Belastungen berechnet. An diesen Hauptverkehrsstra├čen wird der ab 2005 g├╝ltige Grenzwert von 40┬á┬Ág/m┬│ im Jahresmittel ├╝berschritten. An der ├╝berwiegenden Anzahl der innerst├Ądtischen Stra├čenabschnitte wird der Grenzwert eingehalten. An der Randbebauung der Stra├čen wurden teilweise PM10-Jahresmittelwerte ├╝ber 29┬á┬Ág/m┬│ berechnet. In diesen Bereichen kann eine Einhaltung des Kurzzeitgrenzwertes f├╝r PM10 von 50┬á┬Ág/m┬│ im Tagesmittel, der nicht ├Âfter als 35-mal im Jahr ├╝berschritten werden darf, nicht erwartet werden. In der Prognose wurden etwas geringere PM10-Belastungen prognostiziert.


UMWELTZONE (SCHADSTOFFGRUPPE 1), MITTLERE FEINSTAUB-BELASTUNG (PM10)

F├╝r die Betrachtung der Umweltzone, d.h. einem ganzj├Ąhrigen Fahrverbot im Stadtgebiet Stuttgart f├╝r Kraftfahrzeuge der Schadstoffgruppe 1 nach der Kennzeichnungsverordnung, wurde die Zusammensetzung der dynamischen Fahrzeugflotten, d.┬áh. die Zusammensetzung der auf den Stra├čen verkehrenden Fahrzeuge, derart ver├Ąndert, dass die vom Fahrverbot betroffenen Fahrzeugarten aus der Fahrzeugflotte ausgeschlossen wurden und deren Fahrten vollst├Ąndig auf Fahrzeuge verlagert wurden, die nicht vom Fahrverbot betroffen sind.
Betrachtet wurde die Analyse (2007).

Entsprechend den Berechnungsergebnissen wurden in der Analyse auch unter Ber├╝cksichtigung der Ma├čnahme Umweltzone (Schadstoffgruppe 1) in den dichtbebauten Bereichen des Stadtgebietes von Stuttgart, insbesondere im Talkessel, hohe PM10-Belastungen berechnet. An den im Stadtgebiet von Stuttgart bestehenden Dauermessstationen sowie zeitlich befristeten Spotmessstationen wurden durch die Ma├čnahme um unter 5┬á% reduzierte PM10-Immissionen im Jahresmittel gegen├╝ber dem Betrachtungsfall im selben Bezugsjahr ohne Ber├╝cksichtigung der Ma├čnahme ermittelt.


LKW-DURCHFAHRTSVERBOT, MITTLERE FEINSTAUB-BELASTUNG (PM10)

F├╝r die Betrachtung des LKW-Durchfahrtsverbots wurden durch das Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Stuttgart Verkehrsumlegungen auf Basis der f├╝r 2010 prognostizierten Verkehrszahlen unter Ber├╝cksichtigung eines ganzj├Ąhrigen LKW-Durchfahrtsverbots (ab 3,5 t, Lieferverkehr frei) im Stadtgebiet Stuttgart durchgef├╝hrt. Die innerst├Ądtische B 10 mit den Abzweigen B 14 Richtung Waiblingen und B 27/27a Richtung Kornwestheim wurden vom Durchfahrtsverbot ausgenommen. Diese Daten wurden mit dem Stand August 2005 f├╝r die Emissionsberechnungen zur Verf├╝gung gestellt.
Betrachtet wurde die Analyse (2005).

Entsprechend den Berechnungsergebnissen wurden in der Analyse auch unter Ber├╝cksichtigung der Ma├čnahme LKW-Durchfahrtsverbot in den dichtbebauten Bereichen des Stadtgebietes von Stuttgart, insbesondere im Talkessel, hohe PM10-Belastungen berechnet. An den im Stadtgebiet von Stuttgart bestehenden Dauermessstationen sowie zeitlich befristeten Spotmessstationen wurden durch die Ma├čnahme um unter 10┬á% reduzierte PM10-Immissionen im Jahresmittel gegen├╝ber dem Betrachtungsfall im selben Bezugsjahr ohne Ber├╝cksichtigung der Ma├čnahme ermittelt.


 
 

© Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie