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Mittlerer Jahresgang

Mittlere JahressgÀnge 2011 - 2015
der Station Stuttgart - Mitte (Schwabenzentrum):


Stickstoffdioxid (NO2) 2011 - 2015

Stickstoffmonoxid (NO) 2011 - 2015

Feinstaub (PM10) 2011 - 2015

Ozon (O3) 2011 - 2015
 

Schwefeldioxid (SO2) 2005 - 2009

Kohlenmonoxid (CO) 2000 - 2004

Staubniederschlag 1998 - 2002
 

Download: Grafiken zu den Mittleren JahresgÀngen 2011 - 2015 (Pdf)

Die Belastung der Luft mit Schadstoffen weist in der Regel einen jĂ€hrlichen Gang auf, da bestimmte Schadstoffkomponenten nicht gleichmĂ€ĂŸig ĂŒber das ganze Jahr emittiert werden (Schwefeldioxid z. B. bevorzugt wĂ€hrend der Heizperiode) und die DurchmischungsfĂ€higkeit der AtmosphĂ€re in der Regel im Winter geringer ist als im Sommer. Daher kann man in den Sommermonaten bei den meisten Komponenten mit geringeren Schadstoffkonzentrationen rechnen als in den Wintermonaten.

Neben den spĂ€ter zu besprechenden TagesgĂ€ngen charakterisieren auch JahresgĂ€nge die Immissionssituation eines Standortes. Durch die Berechnung des Jahresganges z. B. aus Monatswerten werden die zunĂ€chst zufĂ€llig erscheinenden Konzentrationsschwankungen systematisch zusammengefaßt, so dass es möglich ist, erste SchĂ€tzungen ĂŒber die fĂŒr eine Jahreszeit bzw. einen Monat charakteristischen mittleren Erwartungswerte fĂŒr die Immissionskonzentrationen anzugeben. Desweiteren ist es im Vergleich der JahresgĂ€nge verschiedener Schadstoffe möglich, ĂŒber unterschiedliche Quellengruppen (z. B. Verkehr, Industrie, Hausbrand) RĂŒckschlĂŒsse zu ziehen.

Je nach Schadstoffkomponente zeigen sich sehr unterschiedliche mittlere VerlĂ€ufe. Schwefeldioxid hat die höchsten Konzentrationen in den kĂ€ltesten Wintermonaten Januar/Februar und niedrige Werte im Sommer; der Einfluß der HeiztĂ€tigkeit ist offenkundig. Anders der Verlauf bei Stickstoffmonoxid und Kohlenmonoxid. Auch hier sind zwar die Wintermonate höher belastet, doch zeigt der November ebenfalls höhere Werte, was durch austauscharme Hochdruckwetterlagen in diesem Monat erklĂ€rt werden kann.

Eine Hauptquelle von NO und CO in der Stadt ist der Autoverkehr.

Beim Stickstoffdioxid ist kein ausgeprÀgter Jahresgang vorhanden, da der bessere Luftaustausch im Sommer durch die erhöhte Bildungsrate aus NO infolge der stÀrkeren Sonneneinstrahlung (Ozon!) kompensiert wird. GegenlÀufig verhÀlt sich das Ozon, das sich vor allem im Sommerhalbjahr durch Sonneneinstrahlung vermehrt bildet und deshalb im Sommer ein Maximum aufweist.

Bei Feinstaub (Partikel kleiner 10 Mikrometer) ist kein Jahresgang erkennbar. Staubniederschlag weist hingegen einen deutlichen Jahresgang auf. Hier werden auch grĂ¶ĂŸere Partikel erfasst, insbesondere im FrĂŒhjahr mit natĂŒrlichen Teilchen wie z. B. BlĂŒtenstaub.


 
 

© Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie