Aktuelle Wetterdaten
Lufttemperatur: 11.3 (°C)
Windgeschw.:9.4 (km/h)
Windrichtung: N-W, 306.6 °
Globalstrahlung: 180.0 (W/m²)
Niederschlag: 0.0 (ltr/m²)
(Stand: 28.04.2017, 17:30 Uhr,
 S-Mitte, Schwabenzentrum)
Weitere Luft- u. Wetterdaten
Mehr zum Wetter in Stuttgart
Aktueller Sonnenstand
Webcams in Stuttgart
Vorhersage Region Stuttgart 
Vorhersage Europa 
Niederschlagsradar Baden-W. 
Weitere Links
Neues und Aktuelles
Gesamtwirkungsgutachten zur 3. Fortschreibung des Luftreinhalte- plans Stuttgart
Download (beim RP Stuttgart)
Die Witterung im Jahr 2016, Meteorologischer Jahresbericht Stuttgart Hohenheim
Jahresbericht 2016
Klimasparbuch Stuttgart
Stadtklimaviewer: Karten und Pläne mit detaillierten Themen- karten zu Klima, Luft und Lärm
Lärmkarten Stuttgart 2012
Lärmaktionsplan Stuttgart
Luftreinhalteplan Stuttgart
Infos zum Feinstaub-Alarm
NO2- und PM10 Überschreitungen
Aktuelle Messwerte an den Spot-Messstationen der LUBW
Bildergalerie     Weitere News
Mittlerer Jahresgang

Mittlere Jahressgänge 2011 - 2015
der Station Stuttgart - Mitte (Schwabenzentrum):


Stickstoffdioxid (NO2) 2011 - 2015

Stickstoffmonoxid (NO) 2011 - 2015

Feinstaub (PM10) 2011 - 2015

Ozon (O3) 2011 - 2015
 

Schwefeldioxid (SO2) 2005 - 2009

Kohlenmonoxid (CO) 2000 - 2004

Staubniederschlag 1998 - 2002
 

Download: Grafiken zu den Mittleren Jahresgängen 2011 - 2015 (Pdf)

Die Belastung der Luft mit Schadstoffen weist in der Regel einen jährlichen Gang auf, da bestimmte Schadstoffkomponenten nicht gleichmäßig über das ganze Jahr emittiert werden (Schwefeldioxid z. B. bevorzugt während der Heizperiode) und die Durchmischungsfähigkeit der Atmosphäre in der Regel im Winter geringer ist als im Sommer. Daher kann man in den Sommermonaten bei den meisten Komponenten mit geringeren Schadstoffkonzentrationen rechnen als in den Wintermonaten.

Neben den später zu besprechenden Tagesgängen charakterisieren auch Jahresgänge die Immissionssituation eines Standortes. Durch die Berechnung des Jahresganges z. B. aus Monatswerten werden die zunächst zufällig erscheinenden Konzentrationsschwankungen systematisch zusammengefaßt, so dass es möglich ist, erste Schätzungen über die für eine Jahreszeit bzw. einen Monat charakteristischen mittleren Erwartungswerte für die Immissionskonzentrationen anzugeben. Desweiteren ist es im Vergleich der Jahresgänge verschiedener Schadstoffe möglich, über unterschiedliche Quellengruppen (z. B. Verkehr, Industrie, Hausbrand) Rückschlüsse zu ziehen.

Je nach Schadstoffkomponente zeigen sich sehr unterschiedliche mittlere Verläufe. Schwefeldioxid hat die höchsten Konzentrationen in den kältesten Wintermonaten Januar/Februar und niedrige Werte im Sommer; der Einfluß der Heiztätigkeit ist offenkundig. Anders der Verlauf bei Stickstoffmonoxid und Kohlenmonoxid. Auch hier sind zwar die Wintermonate höher belastet, doch zeigt der November ebenfalls höhere Werte, was durch austauscharme Hochdruckwetterlagen in diesem Monat erklärt werden kann.

Eine Hauptquelle von NO und CO in der Stadt ist der Autoverkehr.

Beim Stickstoffdioxid ist kein ausgeprägter Jahresgang vorhanden, da der bessere Luftaustausch im Sommer durch die erhöhte Bildungsrate aus NO infolge der stärkeren Sonneneinstrahlung (Ozon!) kompensiert wird. Gegenläufig verhält sich das Ozon, das sich vor allem im Sommerhalbjahr durch Sonneneinstrahlung vermehrt bildet und deshalb im Sommer ein Maximum aufweist.

Bei Feinstaub (Partikel kleiner 10 Mikrometer) ist kein Jahresgang erkennbar. Staubniederschlag weist hingegen einen deutlichen Jahresgang auf. Hier werden auch größere Partikel erfasst, insbesondere im Frühjahr mit natürlichen Teilchen wie z. B. Blütenstaub.


 
 

© Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie