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Einf√ľhrung


L√§rm geh√∂rt heute zu den vom Menschen verursachten Umweltbeeintr√§chtigungen, die zu den gr√∂√üten Bel√§stigungen f√ľhren und gesundheitliche Sch√§den hervorrufen k√∂nnen. Laut einer Online-Bev√∂lkerungsbefragung des Umweltbundesamts 2016 f√ľhlen sich 76% der Bev√∂lkerung in Deutschland durch Stra√üenverkehrsl√§rm bel√§stigt. Des Weiteren beklagen sich ca. 59% √ľber Nachbarschaftsl√§rm, 46% √ľber Industrie- und Gewerbel√§rm, 44% √ľber Flugl√§rm und 38% √ľber Schienenverkehrsl√§rm.

Grafik 01: Lärmbelästigung 2002 - 2014
(Persönliche Befragung)

Grafik 02: Lärmbelästigung 2014
(Persönliche u. Online-Befragung)

Grafik 03: Lärmbelästigung 2014 - 2016
(Online-Befragung)
Grafik 04: Lärmbelästigung 2016
(Online-Befragung)

Download: Grafiken 01 - 04 zu den UBA Lärmumfragen 2002-2016 (pdf)


Eine dauerhafte L√§rmbelastung bei Pegeln von ca. 60 bis 65 Dezibel, wie sie an Hauptverkehrsstra√üen √ľblich sind, kann √ľber lange Zeitr√§ume hinweg zu Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen und schlie√ülich in einigen F√§llen zu Herzinfarkt und Tod f√ľhren. Weiter sind psychische Beeintr√§chtigungen wie Stressreaktionen, Schlafst√∂rungen und Kommunikationsst√∂rungen m√∂glich. In Baden-W√ľrttemberg sind allein durch den Stra√üenverkehr etwa 250 000 Menschen ganztags L√§rmpegeln von mindestens 65 Dezibel ausgesetzt.

F√ľr die √∂ffentliche Hand erw√§chst daraus die Verpflichtung, im Sinne der Gesundheitsvorsorge auch geeignete Ma√ünahmen gegen dauerhaft hohe L√§rmbelastungen zu ergreifen. Der Gesetzgeber reagierte mit dem Bundes-Immissionsschutzgesetz, durch das der Mensch unter anderem vor sch√§dlichen Umwelteinwirkungen durch Ger√§usche gesch√ľtzt werden soll. Ab wann solche sch√§dlichen L√§rmeinwirkungen auftreten, wird in zugeh√∂rigen Verordnungen und Richtlinien konkretisiert, in denen auch einzuhaltende oder anzustrebende Richt- oder Grenzwerte festgelegt werden.


 
 

© Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie