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Bewertungskriterien

Wesentliche Kriterien bei der Bewertung und der Priorisierung der im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes entwickelten Ma├čnahmen sind neben dem Energieeinsparungs- und Emissionsminderungspotential der Ma├čnahmen auch die Kosten sowie der Realisierungshorizont. Bei der Quantifizierung und Zuordnung der Kosten zeigten sich teilweise erhebliche Unterschiede zwischen den Ma├čnahmen aus den Bereichen Energie und Verkehr.

Ein erheblicher Teil der Ma├čnahmen im Energiesektor beruht auf einer Verbesserung bzw. Ver├Ąnderung technischer Einrichtungen mit dem Ziel einer Energieeinsparung. Zus├Ątzliche Betriebskosten sind in der Regel nicht zu erwarten. Bei den meisten technischen Ma├čnahmen, die ├╝ber die im Trendszenario ber├╝cksichtigten Ver├Ąnderungsprozesse hinausgehen, unterliegen die Umsetzungsmechanismen einer Abw├Ągung von Nutzen und Kosten. Das bedeutet, dass solche Ma├čnahmen i.d.R. nur dann realisiert werden, wenn sich f├╝r die Investoren ein positives betriebswirtschaftliches Nutzen-Kosten-Verh├Ąltnis ergibt. Aus diesem Zusammenhang ergibt sich unmittelbar, dass Ma├čnahmen, die aus betriebswirtschaftlicher Sicht nicht rentabel sind, ├╝ber F├Ârdermittel oder Anschubfinanzierungen unterst├╝tzt werden m├╝ssen, um eine Realisierung einzuleiten.

Ein weiterer Teil der Ma├čnahmen im Energiebereich zielt darauf ab, die Hemmnisse abzubauen, die der Umsetzung energiesparender Ma├čnahmen im Wege stehen. Hier ist eine Quantifizierung der Effekte nicht in jedem Fall m├Âglich.

Im Gegensatz zum Energiesektor erfordern die meisten der f├╝r den Verkehrsbereich vorgeschlagenen Ma├čnahmen eine Verhaltens├Ąnderung der Verkehrsteilnehmer, sei es durch ver├Ąndertes Verhalten im Stra├čenverkehr oder durch Nutzung eines alternativen Verkehrsmittels.

Die durch die Ma├čnahmenrealisierung hervorgerufenen Investitions- und zus├Ątzlichen Betriebskosten sind i.d.R. durch die ├Âffentliche Hand zu tragen. Die Kosteneinsparung durch geringeren Energieverbrauch (Kraftstoffverbrauch) kommt dagegen dem einzelnen Verkehrsteilnehmer zugute. Demzufolge sind s├Ąmtliche Investitionskosten sowie die ausgewiesenen Betriebskosten, abz├╝glich zus├Ątzlicher Fahrgeldeinnahmen und Geb├╝hren, als F├Ârderung zu interpretieren.

Bei der Quantifizierung der Energieeinsparungen durch geringeren Kraftstoffverbrauch wurden lediglich die steuerbereinigten Werte ausgewiesen. Bei der Quantifizierung des F├Ârderbedarfs muss der Vollst├Ąndigkeit halber jedoch ber├╝cksichtigt werden, dass die Kraftstoffpreise mit mehr als 70% Steuern belegt sind. Die bei Kraftstoffeinsparung entfallenden Steuereinnahmen k├Ânnen deshalb als verdeckte F├Ârderung interpretiert werden.

Den annuisierten Investitionskosten zzgl. der Betriebskosten wurden die Kosteneinsparungen durch den geringeren Energieverbrauch gegen├╝bergestellt. Dabei kommen die erzielbaren Einsparungen i.d.R. den Nutzern zugute. Zu beachten ist, da├č der Investor nicht immer dem Nutzer entspricht.

Auf eine detaillierte Analyse der Nutzungszeitr├Ąume, eine Aufschl├╝sselung in differenzierte Abschreibungszeitr├Ąume f├╝r Einzelkomponenten und die Ber├╝cksichtigung dynamischer Effekte wurde im Rahmen dieser Untersuchung verzichtet; hier bestehen Ansatzpunkte f├╝r vertiefende Untersuchungen.


 
 

© Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie