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3. Fortschreibung des Luftrein- halteplans Stuttgart (Teilplan Landeshauptstadt Stuttgart)
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Beteiligung an Netzwerken

Über internationale Netzwerke gibt Stuttgart erfolgreiche Ideen weiter und erhält wichtige Anstöße.

Stuttgart möchte von Erfolgsprojekten anderer Städte lernen und gemeinsam mit ihnen im nationalen, europäischen und weltweiten Kontext zukunftsweisende Strategien erarbeiten. Die Stadt engagiert sich daher in nationalen und internationalen Netzwerken.

So vielfältig wie die Menschen in Stuttgart, so vielfältig sind auch die privat organisierten und die städtischen Netzwerke. Neben politischen, kulturellen, wirtschaftlichen und ehrenamtlichen Aktivitäten engagiert sich die Stadt besonders beim Umwelt- und Klimaschutz durch erfolgreiche Netzwerke:

Seit 20 Jahren ist die Landeshauptstadt Mitglied im „Arbeitskreis Energieeinsparung des Deutschen Städtetags“. Der Arbeitskreis gibt die „Hinweise zum kommunalen Energiemanagement“ heraus. Seit über zehn Jahren wirkt Stuttgart im Forum kommunales Energiemanagement in Baden-Württemberg mit – einer Austauschbörse für Energiemanager.

Der erste europäische Kongress kommunaler Energiebeauftragter tagte im Juli 2004 in Stuttgart. Ziel ist, diesen Kongress auf EU-Ebene fest zu etablieren. 170 kommunale Energiebeauftragte aus 22 europäischen Ländern haben sich über die Stuttgarter Projekte informiert. Der Kongress 2004 gab die Initialzündung für das Europäische Energienetzwerk des Rats der Gemeinden und Regionen Europas. Zweimal jährlich trifft sich das Netzwerk zum Erfahrungsaustausch, um die neuesten Erkenntnisse erfolgreichen Energiemanagements in die Breite zu tragen.

Dem Klimabündnis der europäischen Städte (rund 1.500 Mitgliedstädte) ist Stuttgart 1995 beigetreten. Die Landeshauptstadt ist aktiv in einer Arbeitsgruppe zur CO2-Bilanzierung.

Seit 2007 ist Stuttgart Mitglied der „Energie-Cités“. Die beigetretenen Kommunen setzen sich für eine nachhaltige lokale Energiepolitik ein: optimale Energienutzung, Förderung erneuerbarer Energien und Schutz der städtischen Umwelt. Dem Verband gehören 110 Mitglieder an, die EU-weit mit mehr als 3.000 Städten zusammenarbeiten. Im Bereich der Energie ermöglicht dieses Städtenetzwerk den Austausch von Erfahrungen auf kommunaler Ebene. „Energie-Cités“ untersteht der Europäischen Kommission, der alle Aktionspläne unterbreitet werden.

Stuttgart gründete 2002 das Zentrum für Energieforschung Stuttgart (ZfES). Dieses Fachnetzwerk ist eine Kooperation zwischen der Stadt, der Universität Stuttgart und der Industrie. Das ZfES bietet den Beteiligten eine Kooperationsplattform zu aktuellen Fragen der Energieversorgung und unterstützt den Weg hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung. Forschungsschwerpunkte sind dezentrale Energieversorgung, Biomasse-Nutzungen, Smart-Buildings, emissionsarme fossile Kraftwerke, Simulation und Optimierung in der Energietechnik sowie die zustandsorientierte Instandhaltung in der Energietechnik.


Das weltweite Netzwerk „Cities for Mobility“

Das weltweite Netzwerk „Cities for Mobility“ startete im Jahr 2000 als Projekt „Urb-Al“ der Europäischen Union. Stuttgart koordinierte in diesem Städtenetzwerk das Thema „Steuerung der urbanen Mobilität“. Nach Ablauf dieses befristeten Projekts intensivierte die Landeshauptstadt ihr Engagement. Auf Grundlage von „Urb-Al“ schuf sie mit „Cities for Mobility“ ein globales Netzwerk für urbane Verkehrsfragen. Rund 460 Städte aus 62 Ländern nehmen daran teil (unter anderem Rio de Janeiro, Mexico City, Utrecht, Madrid und Graz). Unter Federführung der Landeshauptstadt fördert „Cities for Mobility“ die transnationale Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltungen, Verkehrsbetrieben, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Ziel ist der Aufbau nachhaltiger, effizienter und zukunftsfähiger Verkehrssysteme in den Mitgliedsstädten, um eine umweltfreundliche und soziale Mobilität zu erreichen. Auf jährlichen Kongressen tauschen sich Experten über neue Projekte aus.


Konvent der BĂĽrgermeisterInnen

Die Landeshauptstadt Stuttgart ist dem „Konvent der BürgermeisterInnen“, einer EU-Initiative zum Kampf gegen den Klimawandel, beigetreten.

Die EU-Kommission hat mit dem „Konvent der BürgermeisterInnen“ die bisher ehrgeizigste Initiative zur Einbeziehung der Bürger in den Kampf gegen den Klimawandel gestartet.

Die Mitglieder des Konvents verpflichten sich bei der Reduzierung ihrer CO2-Emissionen durch Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien ĂĽber die Ziele der EU hinauszugehen und somit durch die Umsetzung eines Aktionsplanes fĂĽr nachhaltige Energien die CO2-Emissionen bis 2020 um mindestens 20% zu senken.


 
 

© Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie