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Energieatlas

Der Energieverbrauch in Stuttgart (Endenergieverbrauch als Energie, die von den Verbrauchern vor der letzten Umwandlung eingesetzt wird) betr√§gt z.Z. ca. 14.900 Gigawattstunden pro Jahr (GWh/h). Mit rd. 27 Megawattstunden (MWh) pro Einwohner liegt der spezifische Energieverbrauch in Stuttgart um rd. 19% unter dem Durchschnittswert der BRD (alte L√§nder; 33 MWh/E) und um rd. 5% niedriger als der Vergleichswert in Baden-W√ľrttemberg (29 MWh/E).

Von diesem Energieverbrauch entfallen - aufgeteilt nach Bedarfsarten - auf:

Untergliedert man stattdessen nach Verbrauchssektoren, ergeben sich folgende Anteile:

Der Sektor Haushalte und Kleinverbraucher (Haushalte, Gewerbe, Dienstleistungen, staatliche und st√§dtische Geb√§ude, etc.) ist Hauptbedarfstr√§ger f√ľr Endenergie in Stuttgart. Gerade in diesen Verbrauchergruppen werden rd. 80% der Endenergie zur Deckung des Raumw√§rme- und Warmwasserbedarfs eingesetzt. Der industrielle (alle Betriebe des "Verarbeitenden Gewerbes" in Stuttgart mit mehr als 20 Besch√§ftigten) Anteil am Endenergieverbrauch liegt bei "nur" ca. 15%.


Endenergieverbrauch in Stuttgart 1990 und 1995
Der Raumw√§rmemarkt macht mit rund 52% einen Gro√üteil des gesamten Endenergiemarktes von Stuttgart aus. Hier werden rund 7.700 GWh Heizenergie im Jahr eingesetzt. F√ľr die Proze√üw√§rmeerzeugung werden weitere rund 1.000 GWh/a in der Industrie ben√∂tigt. Der Schwerpunkt des Stromeinsatzes liegt mit ca. 2.900 GWh/a in dem Bereich Kraft und Licht.


F√ľr den Verkehr innerhalb des Stadtgebietes von Stuttgart werden insgesamt rd. 3.300 GWh/a vornehmlich in Form von Kraftstoff eingesetzt. Damit erreicht in Stuttgart der Verkehr einen Anteil von 22% am Endenergieverbrauch. Der Strombedarf der Stuttgarter Stra√üenbahnen hat dabei einen Anteil von rd. 2% am gesamten verkehrsbedingten Endenergieverbrauch. Als Stuttgarter Besonderheit im Vergleich zu den Durchschnittswerten der Bundesrepublik (alte L√§nder) und Baden-W√ľrttembergs weist die Energiebilanz aus, dass in Stuttgart:


Aus den Darstellungen zum Verlauf des Endenergieverbrauchs in den letzten 5 - 10 Jahren (Bild 2-2) wird deutlich, dass entgegen aller bereits laufenden Bem√ľhungen zur Energieeinsparung kaum Auswirkungen auf den Endenergieverbrauch zu beobachten sind. Lediglich im verarbeitenden Gewerbe sind deutliche Einsparungen zu verzeichnen. Dabei ist die Verringerung des Energieverbrauchs in diesem Sektor allerdings neben den Einsparbem√ľhungen in der Industrie haupts√§chlich auf den konjunkturbedingten R√ľckgang der Produktion und der Anzahl der Betriebe zur√ľckzuf√ľhren.


Verlauf des Endenergieverbrauch
in Stuttgart seit 1987
Bez√ľglich der eingesetzten Energietr√§ger wird deutlich, da√ü Substitutionseffekte haupts√§chlich auf Kosten des Energieeinsatzes von Heiz√∂l (- 24%) und Festbrennstoffen (- 49%) und zugunsten der leitungsgebundenen Energien Gas und Strom (je + 14%) sowie Fernw√§rme (+ 7%) stattgefunden haben. Der Kraftstoffumsatz im Verkehr hat im Zeitraum von 1990 bis 1995 um rd. 5% abgenommen.



 
 

© Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie