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CO2-Emissionsbilanz

Unter Ber√ľcksichtigung des gesamten Energieeinsatzes von rd. 14.900 GWh/a in Stuttgart werden z.Z. rd. 3,2 Mio. t CO2 p.a. emittiert. Mit rd. 5,7 t CO2 pro Jahr und Einwohner liegt der spezifische Wert um rd. 47% unter dem Bundesdurchschnitt und um rd. 21% unter dem Durchschnittswert f√ľr das Land Baden-W√ľrttemberg.

Die Hauptursache f√ľr diesen relativ niedrigen spezifischen Wert der CO2-Emissionen ist im Umwandlungssektor zu finden. Bedingt durch den sehr hohen Anteil der Kernenergie (z.Zt. ca. 90%) tr√§gt die Stromerzeugung nur mit rd. 11% zu den gesamten CO2-Emissionen bei, obwohl der Stromverbrauch in Stuttgart einen Anteil von rd. 25% am Endenergieverbrauch hat.

Durch die Inbetriebnahme des Blocks II im Kernkraftwerk Neckarwestheim wurde ab 1989 der Anteil der Kernkraft an der Stromerzeugung kontinuierlich gesteigert, so daß sich trotz einer steigenden Stromabgabe die CO2-Emissionen des Umwandlungssektors in den letzten 10 Jahren fast halbiert haben.

Insgesamt hat zus√§tzlich die Substitution der kohlenstoffreichen Energietr√§ger √Ėl und Kohle durch Erdgas, Fernw√§rme und Strom und der √ľberwiegend strukturbedingte R√ľckgang des Energieverbrauchs im Verkehr seit 1990 dazu beigetragen, da√ü die CO2-Emissionen um rund 7% gesunken sind, obwohl der Endenergieverbrauch in Stuttgart im gleichen Zeitraum nahezu konstant geblieben ist.

Von den gesamten CO2-Emissionen entfallen - aufgeteilt nach Bedarfsarten - auf:

Neben dem Verkehr ist die Heizenergieversorgung in Stuttgart Hauptverursacher der CO2-Emissionen, w√§hrend strukturbedingt der Anteil der Industrie mit seinen wenigen Proze√üw√§rmeverbrauchern vergleichsweise niedrig ausf√§llt. Gerade in diesem Sektor sind die CO2-Emissionen, bedingt durch die konjunkturell beeinflu√üte Abnahme des Energieverbrauchs und die vollst√§ndige Substitution des Kohleeinsatzes in den letzten f√ľnf Jahren, um rd. 40% gesunken.

Untergliedert man nach Verbrauchssektoren, ergeben sich folgende Anteile an den CO2-Emissionen:



CO2-Emissionen aus dem Endenergieverbrauch Stuttgart 1990 und 1995
Mit rd. 900.000 t pro Jahr tragen allein die rd. 280.000 privaten Haushalte zu rd. 28% zu den CO2-Emissionen in der Stadt Stuttgart bei. Hier, wie auch im Bereich des Gewerbes, der staatlichen und der städtischen Einrichtungen, ist Hauptträger des Endenergieverbrauchs die Raumwärmebedarfsdeckung.

Insgesamt wird deutlich, da√ü gerade unter dem Gesichtspunkt der angestrebten CO2-Reduktion vor allem der Raumw√§rmemarkt und daneben der Verkehr in Stuttgart wichtigste Ansatzpunkte f√ľr Minderungsma√ünahmen sind.


 
 

© Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie