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Stuttgart hat eine gro├če und lange Tradition, unsere nat├╝rlichen Lebensgrundlagen zu sch├╝tzen. Es begann vor allem im 19. Jahrhundert, als die Stadt durch die Industrialisierung schnell wuchs und der Talkessel immer mehr zu einem Smogkessel wurde. Durch das b├╝rgerschaftliche Engagement des Versch├Ânerungsvereins der Waldheimbewegung christlicher Initiativen wurde die Bedeutung unserer W├Ąlder und von ├Âffentlichem Gr├╝n f├╝r die damaligen Bewohner deutlich gemacht und zu sch├╝tzen begonnen.

Stuttgart war auch die erste Stadt, in der eine Abteilung f├╝r Klimatologie eingerichtet wurde, um zu erforschen, wie die Frischluft besser in den Talkessel einstr├Âmen kann. Bis in die 1960er-Jahre war Smog regelm├Ą├čiger Begleiter von Inversions-Wetterlagen. 1997 verabschiedete der Gemeinderat das Klimaschutzkonzept. ÔÇ×KLIKSÔÇť wurde seither konsequent weiterentwickelt, damit Stuttgart die ÔÇ×Gro├čstadt zwischen Wald und RebenÔÇť bleibt. So wurden inzwischen ├╝ber 39 Prozent der Gemarkung unter Natur- und Landschaftsschutz gestellt; ein deutscher Rekord. Zahlreiche Innovationen rufen Umwelttechnologien hervor, die sowohl neue Chancen f├╝r qualitatives Wachstum, nicht nur in Stuttgart, als auch neue Arbeitspl├Ątze geschaffen haben und schaffen.

Auch in Zukunft wollen wir alle M├Âglichkeiten aussch├Âpfen, um eine best├Ąndige, positive Ver├Ąnderung des Stadtklimas zu erreichen: Wir bauen die Nutzung erneuerbarer Energien aus, um eine dauerhafte, kosteng├╝nstige und umweltfreundliche Energieversorgung zu sichern. Wir senken den CO2-Aussto├č weiter, k├╝mmern uns um den Gew├Ąsser- und Bodenschutz, den Ausbau von Gr├╝nfl├Ąchen und die Renaturierung von Brachfl├Ąchen, um f├╝r uns wie f├╝r die Tierwelt einen Erholungs- und Lebensraum in unserer Stadt zu erhalten. Wir reduzieren die L├Ąrmbelastung, verringern den Feinstaub und bauen die Radwege aus, um unsere Gesundheit zu sch├╝tzen. Wir f├Ârdern energiesparende H├Ąuser, unterst├╝tzen die Bereitschaft von Kindern und Jugendlichen zum Einsatz f├╝r die Umwelt, vergeben Baumpatenschaften und freuen uns ├╝ber das pers├Ânliche Engagement aller Stuttgarter B├╝rgerinnen und B├╝rger. Wir nutzen den stadteigenen Abfallwirtschaftsbetrieb auch zur Wiederverwertung von Rohstoffen und gewinnen Energie aus dem Abwasser. Wir arbeiten in der Metropolregion Stuttgart zusammen, unterst├╝tzen nationale und internationale Projekte und teilen unsere gewonnenen Erfahrungen mit anderen St├Ądten und Kommunen.

Neun von zehn Stuttgartern sagen, sie leben gerne in unserer Stadt. Ziel unserer Arbeit ist es, dass sie sich auch in Zukunft hier wohl f├╝hlen werden.

Nutzen wir unsere Chancen und gestalten wir gemeinsam weiter an unserer lebenswerten Stadt und der Metropolregion Stuttgart. Denn Umwelt- und Klimaschutz gehen uns alle an.


10 Punkte f├╝r einen wirksamen Klimaschutz in Stuttgart:

1.   Energieberatungszentrum st├Ąrken
2.   St├Ądtisches Energiemanagement intensivieren
3.   Das Programm Altbaumodernisierung fortf├╝hren
4.   Schulen energetisch sanieren
5.   St├Ądtische Energiesparverordnung f├╝r private Investoren anwenden
6.   Projekte mit erneuerbaren Energien f├Ârdern
7.   St├Ądtische Dachfl├Ąchen f├╝r Solaranlagen bereitstellen
8.   Energiesparende, umweltfreundliche Mobilit├Ąt f├Ârdern
9.   Klimaschutz bei der Stadtentwicklung ber├╝cksichtigen
10. Wissensaustausch f├Ârdern





Download: F├╝r unsere Umwelt (Jan. 2009) (pdf)


 
 

© Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie